ZWITSCHERMASCHINE

 

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Justyna Dryl: Light Container, 2016

 

Die Zwitschermaschine in Trägerschaft von Kulturpark 3000 e.V. und Second Collective e.V. besteht seit April 2013.

Wir arbeiten mit einer hohen Dichte und Abfolge von Veranstaltungen, was sowohl uns als auch unsere Künstlerfreunde fordert, die sich bisweilen in sehr kurze Laufzeiten finden müssen. Die ZM soll Ort der Begegnung und des Austausches sein – es geht um Kommunikation.

Wir suchen den Kontakt mit einem Publikum, das leichtfertig als „kunstfern“ verstanden wird. Und in diesem Zusammenhang stehen auch die Projekte, die mit Aktionen und Interventionen im Stadtraum verbunden sind. Wenn überhaupt, dann ist sicher die Arbeit im und die Beschäftigung mit Öffentlichem Raum, Stadtraum, Architektur einer unserer Programmschwerpunkte.

Wir haben gelernt: Kunstobjekte in der heutigen Welt haben keinen Wert aus sich heraus sondern dienen als Katalysator für eine bestimmte Art von Sozialität. Das wahre Material einer so verstandenen Kunst ist eben das System von Beziehungen, das zwischen den Akteuren in dieser Sozialität entsteht. Es geht um neue Formen der sozialen Interaktion, die private und öffentliche Räume zu einer relationalen Struktur verbinden, um so die Atomisierung des urbanen Lebens zu überwinden.

In lockerer Folge präsentieren wir Künstlerprojekte – offene Arbeitsmappen, Skizzen, Entwurfszeichnungen – die in Form einer Ausstellung präsentiert und in der ZM öffentlich verhandelt werden. Das ist einmal die Freude an der Vision, am freien Planen, aber wir arbeiten auch konkret und detailliert mit den Künstlern an der Realisierung ausgewählter Projekte. Neben die Vernissage tritt damit das Arbeitstreffen.

 

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